beistellbett-baby-wie-lange-schlafen.jpg

Wie lange darf ein Baby im Beistellbett bleiben?

Ein Beistellbett ist für viele Familien die praktischste Schlaflösung in den ersten Monaten. Das Baby schläft sicher auf einer eigenen Liegefläche, bleibt aber ganz nah bei den Eltern. Entscheidend ist dabei nicht nur das Alter, sondern vor allem die motorische Entwicklung des Kindes.

beistellbett-sicher-am-elternbett.jpg

Wovon hängt die Nutzungsdauer eines Beistellbetts ab?

Die Frage, wie lange ein Baby im Beistellbett schlafen darf, lässt sich nicht pauschal beantworten. Maßgeblich sind mehrere Faktoren:

  • die motorische Entwicklung des Babys
  • Größe und Gewicht im Verhältnis zum Beistellbett
  • die Sicherheit der Befestigung am Elternbett
  • die empfohlene Nutzung laut Hersteller

Bis zu welchem Alter ist ein Beistellbett sinnvoll?

0 bis etwa 6 Monate

Für die meisten Babys ist das Beistellbett bis zum Alter von rund sechs Monaten optimal geeignet. In dieser Phase bewegen sich Babys noch wenig, können sich nicht selbst aufsetzen und profitieren stark von der Nähe zu den Eltern, insbesondere beim nächtlichen Stillen oder Füttern.

Bis etwa 8–9 Monate (abhängig von der Entwicklung)

Einige Babys können das Beistellbett auch länger nutzen. Voraussetzung ist, dass sie sich noch nicht selbstständig hinsetzen oder hochziehen können und dass die vom Hersteller angegebenen Maximalwerte eingehalten werden.

Wann sollte das Beistellbett nicht mehr genutzt werden?

Unabhängig vom Alter sollte das Beistellbett spätestens dann verlassen werden, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt:

  • Das Baby kann sich selbstständig hinsetzen oder hochziehen
  • Es versucht, über den Rand zu greifen oder zu klettern
  • Größe oder Gewicht überschreiten die Herstellerangaben
  • Die Verbindung zum Elternbett ist nicht mehr vollständig sicher

Ab diesem Zeitpunkt steigt das Risiko eines Sturzes deutlich an.

Wichtige Sicherheitsregeln für das Beistellbett

Feste Verbindung und richtige Höhe

  • Das Beistellbett muss stabil und ohne Spalt am Elternbett befestigt sein
  • Matratzenoberflächen sollten auf gleicher Höhe liegen
  • Befestigungen regelmäßig kontrollieren

Geeignete Schlafumgebung

  • Feste, passgenaue Matratze
  • Keine Kissen, Decken oder Nestchen im Bett
  • Schlafsack statt Decke verwenden

Welche Schlaflösung eignet sich nach dem Beistellbett?

uebergang-beistellbett-babybett.jpg

Gitterbett im Elternschlafzimmer

Ein klassisches Gitterbett im selben Raum ist für viele Familien der nächste logische Schritt. Das Baby schläft weiterhin in Nähe der Eltern, ist aber rundum geschützt.

Mitwachsende oder umbaubare Betten

Umbaubare Modelle ermöglichen einen sanften Übergang, da das Baby sein gewohntes Bett behält, während sich die Funktion anpasst.

Häufige Fragen von Eltern

Kann mein Baby länger als 9 Monate im Beistellbett schlafen?

In den meisten Fällen wird davon abgeraten. Mit zunehmender Beweglichkeit steigt die Sturzgefahr, und viele Beistellbetten sind für dieses Alter nicht mehr ausgelegt.

Ist ein früher Wechsel problematisch?

Ein früher Wechsel ist in der Regel unproblematisch, solange die Schlafumgebung sicher gestaltet ist und vertraute Routinen beibehalten werden.

Fazit

Ein Beistellbett ist eine sichere und praktische Schlaflösung für die ersten Lebensmonate. In der Regel eignet es sich bis etwa sechs Monate, manchmal auch etwas länger. Entscheidend ist jedoch nicht das Alter, sondern die Entwicklung des Babys. Sobald es aktiver wird oder sich selbst aufrichten kann, sollte auf eine sichere Alternative gewechselt werden.

Sanfte Kaufberatung: Worauf beim nächsten Bett zu achten ist

Beim Übergang vom Beistellbett zu einer neuen Schlaflösung spielen Sicherheit, Stabilität und Alltagstauglichkeit eine zentrale Rolle.

Sicherheit und Verarbeitung

  • stabile Konstruktion und sichere Umrandung
  • hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung

Langfristige Nutzung

  • ausreichende Liegefläche für weiteres Wachstum
  • möglichst umbaubar oder höhenverstellbar

Passend zur Familiensituation

  • Schlafen im Elternzimmer oder im eigenen Kinderzimmer
  • Flexibilität für den Alltag und nächtliche Routinen
Back to blog